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Unberechtigte Auszahlungen von Löhnen und Belohnungen

Was sind Lohnbetrugshandlungen?

Die Lohnbetrugshandlungen gehören zu den häufigsten Betrugsarten. Sie entstehen so, dass dem Mitarbeiter aufgrund absichtlich falscher Angaben (Überstunden, geleistete Arbeitsstunden oder andere Unterlagen für die Festsetzung der Löhne und Belohnungen) der Lohn/die Belohnung unrichtig berechnet wird, womit es zum direkten Beschädigung der Gesellschaft kommt. Zu den häufigsten Lohnbetrugshandlunge gehören:

  • Gefälschte Löhne und geleistete Arbeitsstunden,
    • der Mitarbeiter fälscht die Lohnhöhe oder die Anzahl der Auszahlungen bei fixer Belohnung,
    • der Mitarbeiter fälscht die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden oder beim variablen Lohn die Höhe des Stundensatzes,
    • der Mitarbeiter nimmt Urlaub, aber meldet ihn nicht.
  • Sog. toten Seelen, bzw. nicht existierende Mitarbeiter,
    • d.h. ehemalige Mitarbeiter, die in der Gesellschaft nicht mehr arbeiten oder nicht existierende mit dem Täter verbundene Personen, die ungesetzlich Lohn bekommen (beispielsweise Ehefrau des Leiters der Lohnabteilung, ein Freund).
  • Betrugshandlungen bei Provisionen
    • der Mitarbeiter fälscht beispielsweise die Umsatzhöhe oder den für die Berechnung der Belohnung benutzten Prozentsatz. In den meisten Fällen kommt es zur Erzeugung fiktiver Transaktionen, durch denen die Umsatzhöhen künstlich erhöht werden, aufgrund deren dem Täter die Provision unberechtigt ausbezahlt wird.

Gründe

Die Gründe für die Lohnbetrugshandlungen sind mehr oder weniger identisch mit den Gründen, die wir in der Sektion Betrugshandlungen von Mitarbeitern beschrieben haben. Zu den häufigsten gehören:

  • die Ausnutzung eines nicht existierenden oder schwachen Kontrollsystems
  • die Unfähigkeit des Mitarbeiters seine Schulden zu tilgen,
  • die Erfüllung der Ziele, die das Management der Gesellschaft den Mitarbeitern im Verkauf festlegt,
  • die Erfüllung der Erwartungen anderer Mitarbeiter und kein Verlust des Status eines erfolgreichen Menschen (beispielsweise durch die Erzeugung von fiktiven Verkäufen).

Anzeichen

Die Anzeichen, die auf die Lohnbetrugshandlungen in der Firma hindeuten können:

  • Mitarbeiter ohne standardmäßige, in der gegebenen Gesellschaft üblichen Identifikationsangaben (z.B. ohne Bankkonto, Adresse oder Telefonnummer),
  • Mitarbeiter, für die keine Sozialabgaben abgeführt werden,
  • Mitarbeiter, die immer noch in den Mitarbeiterlisten stehen, obwohl sie entlassen wurden,
  • nicht eindeutige Verantwortung konkreter Angestellten der Lohnabteilung,
  • die Provisionen entsprechen in der Zeitreihe nicht den Umsatzhöhen,
  • ein unerwarteter Anstieg offener Verbindlichkeiten,
  • die Unterlagen von den Verkäufern, aufgrund deren die Provisionen ausbezahlt werden, kontrolliert keine unabhängige Person.

Unsere Dienstleistungen:

Falls Sie Verdacht auf Verüben der Lohnbetrugshandlungen in Ihrer Gesellschaft haben, empfehlen wir Ihnen, unsere folgende Dienstleistungen zu nutzen: